Satzung des
Volleyballclub Freudental

§ 1           Name und Sitz des Vereins

Der am 18. Oktober 1979 gegründete Verein ist unter dem Namen "Volleyballclub Freudental" in das Vereinsregister beim Amtsgericht Besigheim einzutragen. Der Verein hat seinen Sitz in Freudental.

§ 2           Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3           Zweck des Vereins

Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluß von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit der Allgemeinheit zu dienen. Er betreibt in der Hauptsache Volleyball, daneben Turnen, Spiel und Sport in ihrer Vielgestaltigkeit zur leiblichen und geistigen Gesunderhaltung der Menschen beiderlei Geschlechts und jeden Alters. Hierzu gehört auch die Pflege von Geselligkeit und Wandern und insbesondere die Betreuung der Jugend.

Der Verein verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

Der Verein ist Mitglied das Württembergischen Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

§ 4           Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können männliche und weibliche Personen jeden Alters werden.
  2. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluß des Vorstandes aufgrund eines Aufnahmeantrags. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Verein zu richten. Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zustimmung des Vorstandes zum Aufnahmeantrag.
  4. Der Vorstand kann einen Aufnahmeantrag ohne Angabe von Gründen ablehnen. Die Ablehnung ist schriftlich mitzuteilen. Der Betroffene kann gegen die Ablehnung innerhalb von vier Wochen Einspruch einlegen. In diesem Fall entscheidet die nächstfolgende Hauptversammlung endgültig über den Aufnahmeantrag.
  5. Personen, die sich um die Förderung des Sports besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind beitragsfrei.
  6. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß.
  7. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitgliedes.
  8. Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30.11. und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag bestimmten Regelungen entsprechend.
  9. Der Ausschluß eines Mitglieds kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied
    1. trotz Mahnung mit der Zahlung des Beitrages ein Jahr im Rückstand ist,
    2. die Bestimmungen der Satzung oder die Interessen des Vereins verletzt,
    3. Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane oder deren Vertreter nicht befolgt oder
    4. sich im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Vereinsleben unehrenhaft verhält oder das Ansehen des Vereins in gröblicher Weise herabsetzt

§ 5           Verlust der Mitgliedschaft

Der Ausschlußbeschluß ist schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschlußbeschluß steht dem Betroffenen innerhalb von vier Wochen gegenüber dem Vorstand Einspruchsrecht an die nächstfolgende Hauptversammlung zu, zu der er einzuladen ist. Die Hauptversammlung entscheidet über die Wirksamkeit des Ausschlußbeschlusses endgültig. Bis zur Entscheidung der Hauptversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds. Für Minderjährige gelten die vorstehenden Bestimmungen sinngemäß. Entsprechende Erklärungen des Vorstandes sind den Erziehungsberechtigten gegenüber abzugeben.

  1. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins weder einbezahlte Beiträge zurück noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  2. Die Mitglieder sind beitragspflichtig, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird durch die Hauptversammlung festgelegt.
  3. Die Hauptversammlung kann aus besonderem Anlaß Zusatzbeiträge und Umlagen festsetzen.
  4. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich im voraus innerhalb des I. Quartals im Lastschriftverfahren oder durch Überweisung zu bezahlen.
  5. Für die Mitglieder sind diese Satzung sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
  6. Der Verein haftet den Mitgliedern gegenüber nur im Rahmen des zwischen dem Württembergischen Landessportbund und dem jeweiligen Sportversicherer abgeschlossenen Versicherungsvertrages.
  7. Jedes Mitglied des Vereins hat das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und dessen Einrichtungen nach den jeweiligen Bedingungen zu benützen.
  8. In der Hauptversammlung ist jedes Mitglied über 16 Jahre stimmberechtigt.
  9. Gewählt werden können Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    Organe des Vereins

§ 6           Beiträge

§ 7           Rechte und Pflichten der Mitglieder

Organe des Vereins sind:

  1. die Hauptversammlung
  2. der Vorstand
  3. Im ersten Vierteljahr jeden Geschäftsjahres wird die ordentliche Hauptversammlung durchgeführt. Sie ist vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einzuberufen. Die Einberufung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Freudental unter Bekanntgabe der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlußfassung zu bezeichnen sind.
  4. Die Hauptversammlung hat folgende Aufgaben:
    1. Entgegennahme und Genehmigung des Protokolls der vorangegangenen Hauptversammlung,
    2. Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstands,
    3. Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,
    4. Entlastung des Vorstands,
    5. Beratung und Beschlußfassung über vom Vorstand wegen ihrer Bedeutung auf die Tagesordnung gebrachte Angelegenheiten,
    6. Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstandes,
    7. Wahl der Kassenprüfer,
    8. Festsetzung der Beiträge sowie etwaiger Zusatzbeiträge und Umlagen,
    9. Beratung und Beschlußfassung über Einsprüche gegen Ausschlußbeschlüsse des Vorstands und Einsprüche gegen die Ablehnung von Aufnahmeanträgen durch den Vorstand,
    10. Ernennung von Ehrenmitgliedern,
    11. Beratung und Beschlußfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
    12. Anträge aus den Reihen der Mitglieder sind spätestens eine Woche vor der Hauptversammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung einzureichen und vom Vorstand in die Tagesordnung aufzunehmen. Verspätet eingehende Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen hiervon sind Dringlichkeitsanträge. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Hauptversammlung mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschließt, daß sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.
    13. Der Vorstand kann außerordentliche Hauptversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zweckes und des Grundes gegenüber dem Vorstand verlangt wird. Für die Einberufung gelten die gleichen Regelungen wie bei Ziffer 1.
    14. Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Die Beschlußfassung erfolgt offen durch Handzeichen. Auf Antrag ist geheim abzustimmen. Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von Zweidrittel, der Beschluß über die Auflösung des Vereins erfordert eine Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen Mitglieder; ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Alle Beschlüsse über Satzungsänderungen sind dem Amtsgericht Besigheim mitzuteilen. Sei einer Satzungsänderung, die die Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
    15. Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind vom Schriftführer zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben.
    16. Den Vorstand bildet:
      1. der Vorsitzende
      2. der stellvertretende Vorsitzende
      3. der Kassier
      4. der Schriftführer
      5. der Pressewart
      6. der Jugendleiter (Kraft seines Amtes)
      7. ein Vertreter der aktiven Mannschaften
      8. ein Vertreter des Kinderturnens
      9. ein Vertreter des Freizeitsports

§ 9           Hauptversammlung

§ 10      Vorstand

Die Mitglieder des Vorstands werden von der Hauptversammlung auf zwei Jahre gewählt.

  1. Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
  2. Von den Mitgliedern des Vorstandes sind insbesondere folgende Aufgabenbereiche wahrzunehmen:
    1. Breiten- und Freizeitsport
    2. Leistungs- und Wettkampfsport
    3. Jugendpflege
    4. Öffentlichkeitsarbeit
    5. Finanz-, Steuer- und Vermögensfragen
    6. Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassier und der Schriftführer sind der Vorstand im Sinne das § 26 BGB; sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie haben Einzelvertretungsbefugnis.
    7. Scheidet während der Wahlzeit ein Vorstandsmitglied aus, so kann der Vorstand ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächstfolgenden Hauptversammlung berufen.
    8. Die Organe des Vereins können beschließen, daß für bestimmte Aufgabenbereiche Ausschüsse gebildet werden.
    9. Die Sitzungen des Vorstands sind vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Tagen einzuberufen.
    10. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
    11. Über die Protokollierung der Vorstandssitzungen gilt § 9, Ziffer 6 entsprechend.

§ 11      Ordnungen des Vereins

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Jugendordnung, eine Ehrungsordnung sowie eine Rechts- und Verfahrensordnung geben, die vom Vorstand zu beschließen sind.

  1. Vereinsjugend
    Die Bearbeitung aller Jugendfragen obliegt dem Jugendausschuß als der Jugendorganisation des Volleyballclubs Freudental e.V. gemäß der von der Jugendvollversammlung beschlossenen Jugendordnung, die der Zustimmung des Vorstands bedarf.

§ 12      Strafbestimmungen

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen einer Strafgewalt. Der Vorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Organe, das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereins vergehen, folgende Maßnahmen verhängen:

  1. Verweis
  2. angemessene Ersatzleistung bei Sachbeschädigung
  3. zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins
  4. Ausschluß nach § 5, Ziffer 4

§ 13      Kassenprüfer

Die Hauptversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und die Belege des Vereins sachlich und rechnerisch prüfen, diese durch ihre Unterschrift bestätigen und der Hauptversammlung hierüber einen Bericht vorlegen. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Vorstand berichten.

§ 14      Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlußfassung über die Vereinsauflösung angekündigt ist. Für den Fall der Auflösung bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Das nach Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist mit Zustimmung des Finanzamtes der Gemeinde Freudental für gemeinnützige Zwecke zu übertragen, mit der Zweckbestimmung, es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports zu verwenden.

§ 15      Inkrafttreten der Satzung

Die vorstehende Satzung ist in der Hauptversammlung am 11. Mai 1984 beschlossen worden und mit dem gleichen Tag in Kraft getreten. Gleichzeitig tritt die bisher gültige Satzung außer Kraft.

 

 

Freudental, den 11. Mai 1984